Joe Cocker

Biographie

Nach den frühen Triumphen mit Platten wie „Joe Cocker!“ oder „Mad Dogs & Englishmen“, die man heute getrost als Klassiker bezeichnen kann, war Joe Cockers Erfolg bis weit in die Achtziger eng daran geknüpft wie stark der Alkohol seiner Stimme gerade zusetzte. Gleichzeitig produzierte er wenig neues Material, was sich erst mit so genialen Alben wie „Sheffield Steel“ (1982) oder „Unchain My Heart“ (1987) änderte. Doch trotz unrühmlicher Momente in seiner Karriere, bleibt Cockers Stellung als eine der Größen des Rockgeschäfts unangetastet. Zwar löste Cocker mit den für ihn so typischen Bewegungen, die der Brite beim Singen vollführt, anfangs Gelächter aus, doch heute sind sie Kult. Wenn Cocker wild um sich schlagend auf der Bühne steht, versteht man, was die Musik des Mannes ausmacht: er lebt jede einzelne Textzeile. Obwohl Cocker klingt als hätte er gerade eine ganze Schachtel Zigaretten auf einmal geraucht, verfügt er über ein erstaunliches Lungenvolumen, das in Song wie „Up Where We Belong“ oder „With A Little Help From My Friends“ sehr prägnant zum Ausdruck kommt. Man kann über Joe Cocker sagen, was man will, aber der Sänger verkörpert das Prinzip Rock’n’Roll wie kaum ein anderer.
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